Peter Klassen

intermediale Kunstarbeit

Herkunft und Hingabe

"Peter KlasZen's Samurai Orchestra"

Die Macht der Bilder und die Ohnmacht der Vernunft

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Die Grundlagen dieser Musik bildet das Kunstwerk „Sounds from the solar system“, von Dirk Schlingmann 1999 in Bethany, West-Virginia, veröffentlicht. Das war im letzten Jahrhundert. „Sounds from the solar system“ ist eine Sammlung algorhythmischer Computermusik. Die Musik wurde durch Computerprogramme erstellt, die ein General-MIDI-Soundmodul ansteuern. Alle Programme wurden von Dirk in einem Versuch geschrieben, Computer zu trainieren, ihre eigene Musik zu erschaffen und damit die herkömmlichen Vorstellungen von Musik herauszufordern.

Peter KlasZen hat diese Musik aus der „Welt der Mathematik“ nun neu gemischt, benutzt und mit anlogen und digitalen Instrumenten sozusagen mit menschlichem Musikgefühl ergänzt, übermalt, harmonisiert und gerade gerückt. Oder so gelassen. Die Arbeitsweise ist sowohl in der Malerei wie auch in der Musik eine ähnliche: Collagen, Remixe, Einbeziehen von gefundenen und archivierten Elementen, Neuordnung und staunendes Hören. Eine Melange aus digitalen und analogen Schnipseln, Sounds und Skalen, Melodie und Rhythmus. Losgelöst und neu gemischt.

Vielen Dank an Catherine Schlingmann (voices), Jürgen Grölle (Saxofone), Annette Gadatsch (Querflöte), Gayan Perera (afrikanische Trommeln) und Bodo Berheide (the falling needle).

Die Aufnahmen ihrer Musik sind an anderen Orten und in anderen Zusammenhängen entstanden, sind aber Kleinode des musikalischen Ausdrucks unserer Zeit und nun ein wichtiger Teil dieses Werkes. Das Cover-Foto wurde 2012 in Wuppertal von Uwe Schinkel in der Galerie „Kunstkomplex“ in Wuppertal gemacht. An der Rückwand ist ein Teil einer Installation Catherine Schlingmanns zu sehen.

„Time Out“ ist erschienen in der Huitzilipochtli Edition und herausgegeben vom Atelier- und Galerie-Kollektiv, Wuppertal 2014.

Bestellbar für 10 plus 3 EUR.