
Ein neues Werk des "Samurai Orchestras" ist veröffentlicht. Aber immer noch ist nichts wie es scheint. Denn hinter dem Samurai Orchestra verbirgt sich allein der Klangkünstler Peter Klassen. Von ihm sind alle Kompositionen, er hat alle Instrumente eingespielt, die echten Gitarren und die falschen, die Klaviere, die Trommeln und die Schalmei. Die tiefen Töne und die hohen.
"Die wilde Horde ist gezähmt." Das behauptet das "Samurai Orchestra" auf der CD-Hülle. Und tatsächlich, das kommt einschmeichelnd daher, das umspielt die Hörgewohnheiten. Ohne Worte. Ein neuer Weg, dem Unaussprechlichen zu entsagen. Einmal hin und einmal her, ringsherum, das ist nicht schwer.
Wir sehen eine ganze Armee von vereisten Sonnenblumen, Hintergrund für ein Zitat aus den Briefen Theo van Goghs an seinen Bruder Vincent. Symptomatisch für die Grundstimmung dieser Musik:
„ enfin, es ist alles in einer so merkwürdigen Weise melancholisch,
daß es einen Anblick bietet, der glücklicherweise so komisch ist, daß man, statt darüber zu weinen, seinen Spaß daran haben kann ”,
Vincent an Theo, 1883
Aufgenommen und abgemischt wurde das ganze im Basement Studio
Eckbusch in Wuppertal. Veredelt vom Großmeister des Masterings eroc: unglaublich.
Herausgegeben vom Kolektiv für intermediale Zusammenarbeit.
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Das Samurai-Orchestra-Debut ist leider leider vergriffen.